Raum aufdecken
Ein Klick in einen Raum deckt ihn bis zu seinen Wänden und Türen auf. Praktisch, wenn die Gruppe eine Tür öffnet und die Fackel den ganzen Saal ausleuchtet.
Funktionen
Heldentisch vereint Battlemap, Charakterverwaltung, Würfel und Regelwissen für Dungeons & Dragons 5e in einer Browser-Anwendung. Der Server hält den Spielstand, alle Geräte am Tisch sehen denselben Stand in Echtzeit. Die folgende Übersicht beschreibt jede Funktion so, wie sie heute im Spiel verfügbar ist. Was ihr davon nutzt, entscheidet ihr: Heldentisch ist ein Zusatz zur Runde, kein Ersatz für Papier und Würfel.
Karte
Die Battlemap ist eine Rasterkarte im 5-Fuß-Maßstab, wie sie in D&D-Kämpfen üblich ist. Der Spielleiter platziert Tokens für Spielercharaktere, Monster und NPCs; Spieler bewegen ihre eigene Figur per Fingertipp oder Maus. Jede Bewegung erscheint sofort auf allen verbundenen Geräten.
Karteneditor
Im Karteneditor entstehen Karten aus über 100 Boden-Kacheln und Objekten: Steinboden, Holzdielen, Gras, Wasser, Wände, Türen, Fackeln, Möbel, Bäume, Hügel- und Felssets. Alle Grafiken sind eigene Erstellungen und dürfen frei verwendet werden.
Der KI-Kartengenerator nimmt eine Beschreibung entgegen, „Verlassener Zwergen-Bergfried im Gebirge: große Halle mit Thron, Schmiede, Schatzkammer, eingestürzter Osttrakt“, und erzeugt daraus in ein bis drei Minuten eine spielbare Karte mit geschlossenen Räumen, Türen, passenden Böden und sinnvoll platzierten Objekten. Die Karte lässt sich anschließend im Editor anpassen.
Im Blog: Karten bauen im Editor, wie der KI-Kartengenerator arbeitet und Bildkarten aus Inkarnate oder vom Papier hochladen.
Nebel des Krieges
Der Nebel des Krieges (Fog of War) legt die Karte für die Spieler ins Dunkel und gibt nur frei, was ihre Figur tatsächlich sehen kann. Der Spielleiter schaltet ihn pro Karte ein — im Auslieferungszustand ist er aus, eine Karte ohne Nebel liegt für alle offen da. Zur Wahl stehen zwei Spielarten:
Für jedes Feld im Umkreis einer Figur prüft der Server die Sichtlinie Zelle für Zelle. Wände, geschlossene Türen, Felsen und andere blickdichte Objekte unterbrechen sie: Die Wand selbst bleibt sichtbar, der Raum dahinter nicht. Öffnet der Spielleiter eine Tür, erweitert sich die Sicht sofort auf allen Geräten.
Was im Nebel liegt, wird nicht bloß dunkel gezeichnet: Es verlässt den Server gar nicht erst. Ein Monster im unentdeckten Nebenraum existiert für die Spieler-Geräte nicht — keine Position, keine Werte, nichts, was ein neugieriger Blick in den Seitenquelltext verraten könnte.
Ein Klick in einen Raum deckt ihn bis zu seinen Wänden und Türen auf. Praktisch, wenn die Gruppe eine Tür öffnet und die Fackel den ganzen Saal ausleuchtet.
Aufdecken und Verdecken gehen auch von Hand, mit dem Finger oder der Maus. Dazu „Alles aufdecken“ und „Alles verdecken“ für den Szenenwechsel.
Im Modus „Nur Sichtfeld“ zeigt ein Klick auf eine Spielerfigur genau deren Blick. So sieht der Spielleiter vorab, was am Tisch ankommt.
Ausführlich im Blog: Nebel des Krieges, zwei Modi und Sichtlinien und unsichtbare Wände, Türen und Raum aufdecken.
Charaktere
Jeder Spieler führt seinen Charakter auf dem eigenen Gerät. Der Bogen folgt den Regeln der 5. Edition — der Spielleiter wählt beim Anlegen der Runde zwischen der Fassung von 2024 (deutsches Systemreferenzdokument 5.2.1) und der von 2014 (englisches SRD 5.1).
Im Blog: Was der Charakterbogen selbst rechnet und Merkmale, Trefferwürfel und Stufenaufstieg.
Alle Zauber des SRD 5.2.1 sind in deutscher Sprache hinterlegt, mit Zeitaufwand, Reichweite, Komponenten, Wirkungsdauer und vollständiger Beschreibung. Wer nach dem Regelwerk von 2014 spielt, wählt das beim Anlegen der Runde und bekommt stattdessen die 319 Zauber des englischen SRD 5.1. Zauberkundige wählen bekannte und vorbereitete Zauber aus, die Zauberplätze pro Grad werden beim Wirken automatisch abgezogen und bei der langen Rast zurückgesetzt.
Gewirkte Zauber erscheinen im Ereignis-Feed über der Karte, sodass der Spielleiter und die Gruppe mitbekommen, was gerade passiert, ohne Nachfragen und ohne Blättern.
Im Blog: Zauber hochstufen und eigene Zauber eintragen, Regelwerk 2024 oder 2014 wählen.
Würfe werden direkt aus dem Charakterbogen ausgelöst: Fertigkeitsprobe antippen, Ergebnis mit Bonus erscheint im Feed. Freie Würfe mit den üblichen Würfeln von W4 bis W20 sind ebenfalls möglich. Der Spielleiter sieht alle Würfe der Gruppe; Spieler sehen, was offen gewürfelt wurde.
Echte Würfel bleiben erlaubt. Viele Gruppen würfeln Angriffe physisch und tragen nur Schaden und Zustände digital ein, Heldentisch zwingt niemanden zum Bildschirm.
Im Blog: Würfeln in Heldentisch, von W4 bis W100.
Die Initiative-Reihenfolge läuft für alle sichtbar mit: Wer ist dran, wer kommt als Nächstes. Der Spielleiter fügt Monster und NPCs hinzu, setzt Trefferpunkte und Zustände, Spieler tragen ihren Initiative-Wurf selbst ein.
Im Blog: Initiative, Bewegung nach 5-10-5 und Zustände und fünf Kniffe für schnellere Kämpfe.
Der Spielleiter arbeitet meist am Laptop und braucht dichte, schnelle Ansichten. Heldentisch zeigt die Charaktere aller Spieler in einer Reihe, ein Klick öffnet den vollständigen Bogen. Karten, Monster und Initiative liegen in eigenen Bereichen, die sich ein- und ausblenden lassen.
Im Blog: Was der Spielleiter sieht und die Spieler nicht, Chronik exportieren und die Checkliste für den ersten Spielabend.
Die Tisch-Ansicht ist eine eigene Seite ohne Bedienelemente: nur die aktive Karte mit den Tokens und der Markierung, wer gerade am Zug ist. Sie läuft auf einem Laptop am Beamer, einem Smart-TV-Browser oder einem liegenden Tablet in der Tischmitte. Spieler und Spielleiter steuern von ihren eigenen Geräten, die Tisch-Ansicht zeigt nur, was alle sehen dürfen.
Für Runden mit gezeichneter Papierkarte gibt es den Tisch-Modus: Die digitale Karte wird ausgeblendet, Charakterbögen und Initiative nutzen die volle Breite.
Im Blog: Die Karte am Beamer einrichten und der Tisch-Modus.
Haltung
Heldentisch ist ein Addon zu eurer Runde, kein neues Spiel. Nichts davon muss das Papier ablösen: Die gezeichnete Battlemap darf liegen bleiben, der ausgedruckte Charakterbogen darf ausgefüllt bleiben, die Würfel bleiben sowieso in der Hand. Ihr nehmt die Teile, die euch Arbeit abnehmen, und lasst den Rest liegen.
Jede Funktion lässt sich einzeln nutzen. Manche Gruppen führen nur die Karte digital und schreiben die Bögen weiter auf Papier. Andere nutzen nur die Bögen und zeichnen die Kämpfe auf ein Wachstuch. Der Nebel des Krieges ist pro Karte abschaltbar, und wer die Battlemap gar nicht braucht, stellt in der Seitenleiste auf Tisch-Modus: Die digitale Karte verschwindet, Charakterbogen und Initiative bekommen die volle Breite.
Im Blog: Warum Heldentisch ein Zusatz bleibt.
Wer lieber mit Bleistift und Papierbogen spielt, spielt mit Bleistift und Papierbogen. Der Spielleiter setzt für diese Figur ein Token auf die Karte und bewegt es mit — auf dem Beamer sitzt sie genauso in der Reihe wie alle anderen.
Zwei tippen ihre Proben, zwei würfeln echte Würfel und sagen das Ergebnis an, einer liest aus seinem gedruckten Bogen vor. Für Heldentisch ist das derselbe Abend — der Spielleiter trägt nach, was nicht von selbst hereinkommt.
Manche legen ein Spiel an, ohne dass jemand beitritt: Karten vorbereiten, Monster verwalten, Initiative führen, Karte an den Beamer. Die Gruppe merkt davon nichts außer einer aufgeräumteren Runde.
Der Spielstand liegt auf dem Server, nicht auf einem der Geräte. Ob alle um denselben Tisch sitzen oder über fünf Städte verteilt sind, ändert an Heldentisch nichts — nur daran, wo ihr die Geräte hinstellt.
Im Blog: Anleitung für Online- und gemischte Runden mit Discord.
Jeder öffnet den Spiel-Code zu Hause, die Stimme läuft nebenher über Discord — eine eigene Sprach- oder Videofunktion hat Heldentisch bewusst nicht. Karte, Bögen, Würfe und Feed sind dafür für alle derselbe Stand: Niemand muss beschreiben, wo die Gegner stehen. Und der Nebel des Krieges verbirgt, was ohne Tisch kein Spielleiterschirm mehr verbergen kann.
Tablets in der Hand, die Karte am Fernseher, Beamer oder auf einem flach liegenden Tablet in der Tischmitte. Der Blick bleibt beim Spiel: Auf dem eigenen Gerät steht nur der eigene Charakter, alles Gemeinsame liegt in der Mitte. Das dunkle Erscheinungsbild ist für schwach beleuchtete Räume gemacht und blendet niemanden.
Drei sitzen am Tisch, zwei sind zugeschaltet — dieselbe Karte, derselbe Code, dieselbe Initiative. Wer den Abend verpasst hat, steigt beim nächsten Mal mit seinem Charakter-Code wieder ein, von welchem Gerät auch immer. Das Spiel bleibt zwischen den Abenden gespeichert.
iPad, Android-Tablet, Smartphone, Laptop, Smart-TV. Auf Tablets als Web-App zum Home-Bildschirm hinzufügen, dann im Vollbild ohne Browserleiste.
Der Spielstand liegt auf dem Server in Deutschland. Geht ein Tablet in den Ruhezustand oder bricht das WLAN ab, verbindet sich das Gerät neu und zeigt den aktuellen Stand.
Keine Registrierung, keine Cookies, keine Analyse-Tools. Gespeichert wird nur, was für das Spiel nötig ist: Spielname, Charaktere, Karten, Chat.
Spiel erstellen, Code weitergeben, losspielen. Kostenlos und ohne Anmeldung.