Blog · Karte & Nebel

Bildkarten: Karten aus Inkarnate oder vom Papier hochladen und das Raster ausrichten

Gezeichnete Papierkarte, darüber schwebt ein Raster aus goldenem Licht

Eine Bildkarte ist in Heldentisch eine Karte, deren Boden ein hochgeladenes Bild ist statt gemalter Kacheln: ein Export aus Inkarnate oder Dungeondraft, oder das Foto einer von Hand gezeichneten Karte. Seit dem Update vom 16. Juli 2026 legt der Spielleiter das 5-Fuß-Raster mit dem Werkzeug „Raster“ darüber, und Tokens, Nebel und Messwerkzeug arbeiten darauf wie auf jeder anderen Karte.

Bild hochladen

Im Karten-Bereich der Seitenleiste gibt es für die angesehene Karte den Punkt Bildkarte mit einer Dateiauswahl. Heldentisch nimmt JPEG, PNG und WebP. Vor dem Senden verkleinert der Browser das Bild auf höchstens 3072 Pixel Kantenlänge und packt es als JPEG, damit es schnell bei allen Geräten ankommt. Ist es danach immer noch zu groß, sagt die App das und bittet um einen kleineren Export.

Das Bild ersetzt den gemalten Boden der Karte, sonst ändert sich nichts. Objekte, Tokens, Notizen und Nebel liegen weiter darüber. Bild entfernen holt den Kachelboden zurück. Die Kartengröße in Feldern folgt automatisch aus dem Bild und der Zellgröße, im Rahmen von 4 bis 100 Feldern.

Das Raster ausrichten

Jedes Kartenbild bringt sein eigenes Raster mit, und das passt nie auf Anhieb zum Raster von Heldentisch. Dafür gibt es in der Werkzeugleiste das Werkzeug Raster: auf dem Bild ein Rechteck über genau ein Feld ziehen, also über eine Zelle des gezeichneten Rasters. Aus dem Rechteck rechnet Heldentisch Zellgröße und Versatz aus und stellt beides selbst ein. Ein Zug, fertig.

Wer nachjustieren will, findet im Karten-Bereich die Zahlenfelder Zelle (px), Versatz X und Versatz Y. Zelle ist die Anzahl Bildpixel je Feld, Versatz schiebt den Ursprung des Rasters im Bild nach rechts oder unten, negative Werte nach links oder oben.

Unsere Hafenstadt lag seit zwei Jahren als Bleistiftzeichnung im Ordner Henriks, die Felder mit dem Lineal gezogen. Zum Testen haben wir sie bei Tageslicht fotografiert, an seinem Laptop hochgeladen und mit Raster ein Rechteck über eines der Felder am Marktbrunnen gezogen. Weil er beim Rechteck etwas großzügig war, brauchte es noch zwei Korrekturen bei Versatz X, dann saß es. Zaraya stand am Donnerstag auf demselben Marktplatz wie vor zwei Jahren, diesmal mit Nebel des Krieges über den Gassen.

Nebel, Wände und Tokens auf Bildkarten

Der Nebel des Krieges funktioniert auf einer Bildkarte wie auf jeder anderen, mit einem Unterschied: Das Bild hat für den Server keine Wände. Eine gemalte Karte kennt ihre Wandkacheln, ein Foto ist nur Farbe. Deshalb gibt es seit demselben Update unsichtbare Wände: Im Bauen-Modus zieht der Spielleiter mit Wand und Tür die Mauern des Bildes nach. Spieler sehen diese Blocker nie, aber Sicht und Bewegung halten sich daran, und „Raum aufdecken“ füllt einen Raum bis zu genau diesen Wänden. Das ist ein eigener Beitrag: Unsichtbare Wände, Türen und Raum aufdecken.

Tokens bewegen sich auf der Bildkarte wie gewohnt, das Messwerkzeug rechnet in Feldern und Fuß, der Fingerzeig leuchtet. Für die Spieler ist es dieselbe Battlemap, nur mit einem schöneren Boden.

Token-Bilder

Das zweite Bild-Update vom 16. Juli betrifft die Figuren. In der Token-Liste des Spielleiters gibt es je Token den Punkt Bild: Monster-Artwork oder das Porträt eines Charakters hochladen, Heldentisch schneidet es quadratisch zu und legt es rund auf das Token, anstelle der Initiale. Auf einer gezeichneten Karte mit gezeichneten Figuren sieht das nach Tisch aus und nicht nach Tabelle. Bei uns hat Cedrics Spieler als Erster ein Bild für sein Token geliefert, einen Holzschnitt mit Sonnensymbol; die Goblins tragen seit dem Abend das Artwork aus dem Ordner Henriks.

Wie sich Bildkarte, Editor und KI-Kartengenerator vergleichen, steht im Ratgeber D&D-Karten erstellen, und wie der Kachelboden entsteht, den das Bild ersetzt, im Beitrag zum Karteneditor. Die Übersicht der Karten-Funktionen steht auf der Funktionen-Seite.

Häufige Fragen

Welche Bildformate kann ich als Karte hochladen?

JPEG, PNG und WebP, also die üblichen Exporte aus Inkarnate, Dungeondraft und anderen Karteneditoren sowie Fotos vom Handy. Der Browser verkleinert das Bild vor dem Hochladen auf höchstens 3072 Pixel Kantenlänge und speichert es als JPEG. Auf der Karte liegt das Bild als Boden, Tokens, Objekte und Nebel bleiben darüber erhalten.

Wie groß darf das Kartenbild sein?

Eine feste Grenze in Megabyte gibt es nicht, weil Heldentisch das Bild vor dem Senden selbst auf höchstens 3072 Pixel Kantenlänge verkleinert und als JPEG packt. Ist es danach immer noch zu groß, erscheint ein Hinweis, das Bild kleiner zu exportieren. Für ein Kampfraster reichen 50 bis 100 Pixel je Feld aus.

Funktioniert der Nebel des Krieges auf Bildkarten?

Ja, in beiden Spielarten. Der Unterschied zu gemalten Karten: Das Bild hat für den Server keine Wände, deshalb zieht der Spielleiter im Bauen-Modus unsichtbare Wände und Türen über die Mauern des Bildes nach. Spieler sehen diese Blocker nie, die Sichtlinien und „Raum aufdecken“ richten sich aber nach ihnen.

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