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Die Webseite ist da, und warum es auf heldentisch.de kein Tracking gibt

Fünf Freunde am Spieltisch mit Tablets, auf denen die Heldentisch-Battlemap leuchtet, Würfel und Kerze in der Mitte

Seit dem 23. August 2026 hat Heldentisch eine Webseite: www.heldentisch.de erklärt Funktionen, Anleitung und FAQ, das Spiel selbst läuft dahinter unter /app. Die Seite kommt ohne Tracking, ohne Cookies und ohne Google aus, auch die Schriften liegen auf dem eigenen Server. Dazu ein Spendenknopf über Ko-fi und Würfel, die sich nicht mehr vorhersagen lassen.

Was jetzt auf www.heldentisch.de steht

Bis gestern war heldentisch.de das Spiel selbst: Adresse eingeben, Lobby, Code. Wer wissen wollte, was das Werkzeug kann, musste ein Spiel anlegen und nachsehen. Seit heute liegt eine Webseite davor, das Spiel läuft dahinter unter /app. Wer Heldentisch auf dem Home-Bildschirm hat, merkt davon nichts und landet weiter direkt im Spiel. Aus der App führen Links zur Webseite, und heldentisch.de ohne www kommt jetzt zuverlässig an, ohne dass man aus dem laufenden Spiel fliegt.

Die Seiten im Einzelnen:

  • Startseite: was Heldentisch ist, und ein Kasten, aus dem sich direkt ein Spiel erstellen oder mit Code beitreten lässt.
  • Funktionen: Karte, Editor, Bögen, Zauber, Würfel, Kampf, Spielleiter-Werkzeuge, Tischansicht, jeweils mit den aktuellen Zahlen.
  • Anleitung: sechs Schritte vom Spiel anlegen bis zum ersten Wurf, dazu Kniffe für den Tisch und eine Liste für den Fall, dass etwas hakt.
  • FAQ: Kosten, Konto, Geräte, Regeln, Beamer, Datenschutz.
  • Unterstützen: warum Heldentisch kostenlos bleibt und was der Betrieb kostet.
  • Impressum, Datenschutz, 404: die Pflichtseiten und eine eigene Seite für Adressen, die es nicht gibt.

Der Startbeitrag Heldentisch ist da erklärt in Kurzform, warum das Ganze kostenlos ist. Die Webseite ist die lange Fassung davon, für Leute, die noch kein Spiel angelegt haben.

Warum es kein Tracking gibt

Die Webseite setzt keine Cookies, nutzt keine Analyse-Werkzeuge und bindet nichts von Google ein, auch keine Schriften. Die beiden Schriftarten kommen vom eigenen Server. Das Spiel merkt sich die Sitzung im Local Storage des Browsers, damit ihr nach dem Schließen ohne Code zurückkommt, und das war es. Es gibt keinen Cookie-Banner, weil es nichts gibt, wofür einer nötig wäre.

Drei Gründe. Erstens Datenschutz: Heldentisch speichert, was für das Spiel nötig ist, Spielname, Charaktere, Karten, Chat, und nichts über die Menschen am Tisch. Ich will nicht wissen, wer ihr seid, ich will wissen, ob die Karte lädt. Zweitens der Server: Er steht bei Hetzner in Deutschland, die Server-Protokolle werden nach spätestens 14 Tagen gelöscht. Drittens der Abend selbst: Ein Banner, das am Spieltisch auf fünf Tablets gleichzeitig aufgeht, ist genau die Art Unterbrechung, die Heldentisch vermeiden soll.

Die eine Ausnahme steht offen in der Datenschutzerklärung: Der KI-Kartengenerator schickt den Beschreibungstext der Karte an Anthropic, sonst nichts, keine Charakterdaten, keine Namen, keine IP-Adressen der Spieler. Die Anfrage geht von unserem Server aus.

Spenden über Ko-fi, ohne Paywall

Heldentisch bleibt kostenlos, ohne Werbung, ohne Premium-Stufe. Trotzdem kostet es: einen kleinen Server, die Domain, ein paar Cent für jede KI-Karte. Und Zeit. Heldentisch entsteht in Abenden und Wochenenden neben dem Beruf, neue Funktionen bauen, Fehler beheben, Regeldaten pflegen. Wer das Projekt mag, kann seit heute über Ko-fi etwas dazugeben, einmalig oder monatlich, ohne Konto bei Ko-fi.

Der Knopf sitzt auf der Seite Unterstützen, in der Fußzeile jeder Webseite und als Herz in der Seitenleiste des Spiels. Dazu kommt ein einziger Hinweis in der App: Nach etwa zwei Spielabenden erscheint einmal „Der Drache und die Serverrechnung“, nie mitten im Kampf, mit einem Knopf Nicht mehr fragen. Der Text darin sagt dasselbe wie dieser Absatz, sachlich, ohne Jammern. Spenden schalten nichts frei, alle Funktionen bleiben für alle offen.

Bei uns kam der Drache am Dienstag, nach dem Kampf in der Kanalisation, als Brunhild gerade ihre Trefferpunkte nachgetragen hatte. Zaraya hat laut vorgelesen, Cedric hat gefragt, ob das jetzt jeden Abend kommt. Kommt es nicht, und wer Nicht mehr fragen drückt, sieht es gar nicht wieder.

Ehrlichere Würfel und Codes, die niemand errät

Das dritte Stück vom 23. August sieht niemand. Die Würfelergebnisse lassen sich nicht mehr aus vorherigen Würfen vorhersagen. Vorher hätte jemand mit Geduld und Kenntnis der Technik aus einer Reihe von Würfen den nächsten ableiten können. Jetzt nicht mehr. Dasselbe gilt für Spiel-Code, Charakter-Code und Master-Code: Sie lassen sich nicht erraten.

Für den Abend ändert sich nichts Sichtbares. Der W20 rollt wie vorher groß über den Schirm, Krit und Patzer leuchten wie vorher. Was sich ändert, ist das Vertrauen dahinter, und das ist bei Würfeln alles. Wie die Würfel im Detail funktionieren, steht im Beitrag Würfeln in Heldentisch.

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