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Geführter Rundgang, „Zug beenden“ und ein neuer Einstieg: das Update vom 2. September

Zwerg mit Laterne führt eine Abenteurergruppe durch ein Steintor in eine erleuchtete Halle

Seit dem 2. September 2026 begrüßt Heldentisch neue Spielleiter und Spieler mit einem geführten Rundgang, Spieler beenden ihren Zug im Kampf selbst, und der Einstieg hat in Lobby und Webseite drei Wege. Dazu kommen Beschriftungen statt Symbole und ein einziges Feld für Charakter-Code oder Master-Code. Alles Folgen von Rückmeldungen aus neuen Runden.

Warum dieses Update

Im August sind Runden dazugekommen, denen ich Heldentisch nicht selbst am Tisch erklärt habe. Ihre Rückmeldungen auf Discord klangen ähnlich: Wo finde ich die Monster, was bedeutet das Symbol neben der Initiative, welchen Code trage ich wo ein. Nichts davon war ein Fehler im Spiel. Es waren Hürden beim Ankommen, und dieses Update kümmert sich ausschließlich darum.

Der geführte Rundgang

Der geführte Rundgang ist eine Folge von Erklärkarten beim ersten Besuch. Die Oberfläche wird abgedunkelt, das gerade erklärte Element bleibt hell, daneben steht eine Karte mit zwei oder drei Sätzen. Spielleiter bekommen 16 Schritte, Spieler 11. Oben auf jeder Karte steht „Schritt 3 von 16“, unten Weiter und Zurück. Überspringen beendet den Rundgang jederzeit, Esc auch. Wer ihn später noch einmal sehen will, tippt auf den ?-Knopf in der Seitenleiste.

Die Spielleiter-Tour geht die Reihenfolge eines Abends ab: Spiel-Code, die Karte, mehrere Karten mit Vorhang, Karte bauen und die Werkzeuge im Editor, Nebel des Krieges, Karten verwalten mit Bildupload und KI-Generator, Monster holen, Figuren auf der Karte, Kampf, Gruppenprobe, Würfel, der Reiter Mehr mit Master-Code und Beamer-Link, Tisch-Modus. Der letzte Schritt nennt die empfohlene Reihenfolge für den ersten Abend: Karte bauen oder generieren, Spieler beitreten lassen, Monster versteckt platzieren, Karte freigeben, Kampf starten.

Die Spieler-Tour ist kürzer, weil ein Spieler weniger Fenster hat: die Statusleiste mit HP, RK, Bewegung und Initiative, die Karte, die Werkzeuge mit Messen und Info-Knopf, dann die Reiter Würfeln, Proben, Zauber, Gepäck, Merkmale und Chat. Der Rundgang wechselt dabei selbst den Reiter, damit das erklärte Element auch zu sehen ist. Wie die Reiter aufgebaut sind, steht im Beitrag Reiter statt Aufklapp-Listen.

Aerendil hat den Rundgang am letzten Abend auf einem frischen Tablet durchgeklickt und bei Schritt 6, den Proben, übersprungen, weil er wusste, wie es weitergeht. Genau dafür ist der Knopf da. Ein Rundgang, den man nicht abbrechen darf, ist eine Schulung.

Spieler beenden ihren Zug selbst

Bisher hat der Spielleiter jeden Zug weitergegeben. „Fertig“, dann sein Klick auf Nächster Zug, dann der nächste Spieler. Bei fünf Spielern sind das fünf Klicks pro Runde, die nur Verwaltung sind, und mindestens einer davon kommt zu spät, weil er gerade die Trefferpunkte des Ogers einträgt. Jetzt steht in der Statusleiste des Spielers, sobald er dran ist, neben „Du bist dran“ der Knopf Zug beenden. Ein Tipp, und die Reihenfolge rückt weiter. Der Spielleiter gibt weiterhin für Monster und NPCs weiter und kann jederzeit eingreifen.

Merrywen hat den Knopf am selben Abend als Erste benutzt. Sie sagt seit Jahren „fertig“ und schaut Henrik an. Jetzt sagt sie „fertig“, tippt, und Brunhild ist dran, bevor er aufgeschaut hat. Wie Reihenfolge, Bewegung im Zug und Zustände zusammenhängen, steht im Beitrag Initiative und Kampf.

Leere Listen erklären sich

Eine leere Token-Liste sagte bisher nichts. Jetzt steht dort, dass Spieler mit dem Spiel-Code der Runde beitreten und dann hier erscheinen, und dass Gegner aus der Bibliothek oder über Token anlegen kommen. Der Code steht ausgeschrieben im Satz, damit der Spielleiter ihn vorlesen kann, ohne zu suchen. Die leere Monster-Bibliothek verweist auf die Monstersuche darunter und den Plus-Knopf zum Übernehmen. Zwei Sätze, die viele Fragen vom August erübrigt hätten.

Beschriftungen statt Symbole

Symbole, die man erst deuten muss, kosten am Tisch Sekunden und Rückfragen. Jetzt stehen HP, RK, Fuß und Schaden als Wörter neben den Feldern, und der Initiative-Knopf heißt Ini W20 und zeigt den Modifikator gleich mit. Das ist derselbe Gedanke wie im Juli, als die Aufklapp-Listen den Reitern gewichen sind: Was ständig gebraucht wird, muss ohne Rätsel lesbar sein. Ich hätte das früher haben können, wenn ich nicht selbst gewusst hätte, was jedes Symbol bedeutet.

Neuer Einstieg: drei Wege, ein Code-Feld

Der Einstieg ist in der Lobby und auf der Webseite gleich aufgebaut. Neues Spiel anlegen ist für den Spielleiter, mit Name des Abenteuers und Regelwerk. Spiel beitreten ist für Spieler, mit Spiel-Code und Charaktername. Weiterspielen ist für alle, die schon dabei sind, mit Spiel-Code und dem persönlichen Code. Was die Codes bedeuten und warum sie ein Konto ersetzen, steht im Beitrag Spiel-Code statt Konto.

Weiterspielen braucht nur noch ein Feld für den persönlichen Code. Der Charakter-Code hat 6 Zeichen, der Master-Code 8, an der Länge erkennt Heldentisch, ob ein Spieler oder der Spielleiter zurückkommt. Passt die Länge nicht, steht darunter „Der Charakter-Code hat 6 Zeichen, der Master-Code 8.“ Alle Code-Felder sind groß und mittig gesetzt und schreiben von selbst groß. Das ist für den Moment gedacht, in dem jemand einen Code über den Tisch vorliest und ein anderer ihn abtippt. Wie der erste Schritt insgesamt aussieht, steht in Schritt 1 der Anleitung.

Nebenbei passen Datei-, Zahlen- und Auswahlfelder jetzt zum dunklen Design, statt als weiße Kästen aus der Seite zu leuchten. Kein großes Thema, aber es fiel bei jedem Kartenupload auf.

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